SPORT PRIDE 2026: Gemeinsam für Vielfalt, Respekt und Sichtbarkeit im Sport
Bayerischer Turnverband setzt mit Botschafterinnen und Gleichstellungsbeauftragter ein Zeichen
Vielfalt, Respekt und ein wertschätzendes Miteinander sind feste Bestandteile des Sports – und gleichzeitig Werte, die immer wieder aktiv gelebt und sichtbar gemacht werden müssen. Deshalb beteiligte sich der Bayerische Turnverband auch 2026 an der Initiative SPORT PRIDE und setzte gemeinsam mit der Bayerischen Turnjugend (BTJ) ein klares Zeichen für Offenheit, Teilhabe und Akzeptanz.
Als Botschafterinnen vertraten Alina Brand, Vorsitzende der BTJ im TG Unterdonau, und Haruka Kodama, BTJ-Vorstandsmitglied, den Bayerischen Turnverband. Unterstützt wurden sie von Emily Rumpf, Gleichstellungsbeauftragte des BTV, die ihre persönliche Perspektive auf die Bedeutung von Sichtbarkeit und Chancengerechtigkeit im Sport teilte.
Vielfalt aktiv gestalten
Mit der Unterstützung der Initiative SPORT PRIDE bekräftigen BTV und BTJ ihre Überzeugung, dass Sport allen Menschen offenstehen muss – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. Ziel der Kampagne ist es, Vielfalt sichtbar zu machen, Vorurteile abzubauen und Sportvereine als sichere und inklusive Orte für alle zu stärken.
Dabei geht es nicht nur um ein Zeichen während des Pride-Monats, sondern um eine Haltung, die den Sport das ganze Jahr über prägt. Denn Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen respektiert, willkommen geheißen und wertgeschätzt werden.
„Unser Turnverband lebt von Vielfalt. Wir wissen, dass Teilhabe und Sichtbarkeit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern ein fortlaufender Prozess. Als BTJ möchten wir aktiv mitgestalten – für einen Sport, in dem sich alle willkommen fühlen.“ Haruka Kodama und Alina Brand, Botschafterinnen der Bayerischen Turnjugend
Sichtbarkeit ermöglicht Teilhabe
Auch Emily Rumpf macht deutlich, warum Engagement für Vielfalt im Sport unverzichtbar ist. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen Räume, in denen sie sich frei entfalten und ohne Angst sie selbst sein können. „Die (Sport-)Welt möchte uns häufig noch nicht sehen – deswegen liegt es an uns, den Raum einzunehmen und unsere Privilegien zu nutzen, auch anderen Menschen, vor allem Kindern und Jugendlichen, den Raum zu geben, sie selbst zu sein.“ Emily Rumpf, Gleichstellungsbeauftragte des Bayerischen Turnverbands
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Mit dem Support von SPORT PRIDE unterstreicht der Bayerische Turnverband sein Selbstverständnis als moderner und offener Sportverband. Vielfalt und Chancengleichheit sind keine kurzfristigen Projekte, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess, der nur gemeinsam gelingt – in Vereinen, auf Wettkämpfen und im täglichen Miteinander.
Ein herzlicher Dank gilt den Botschafterinnen Haruka Kodama und Alina Brand sowie Emily Rumpf für ihr Engagement und ihre wichtigen Impulse. Gemeinsam tragen sie dazu bei, dass Sport ein Ort bleibt, der Menschen verbindet und allen unabhängig von ihrer Identität offensteht.
Über die SportPride
Die SportPride ist ein unabhängiges queeres Sportnetzwerk, das sich seit 2020 für Vielfalt, Sichtbarkeit und eine selbstverständliche Teilhabe queerer Menschen im Sport engagiert. Herzstück der Initiative ist die jährliche Social-Media-Kampagne #SportPride, die im Pride-Monat Vereine, Verbände, Athletinnen und Athleten sowie alle Sportbegeisterten dazu aufruft, gemeinsam ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Respekt, Akzeptanz und Chancengleichheit zu setzen.
Mit der Kampagne beteiligt sich die SportPride an den weltweiten Pride-Aktivitäten und macht deutlich: Sport soll ein Ort sein, an dem sich alle Menschen – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität – willkommen, sicher und wertgeschätzt fühlen. Unterstützt wird die Initiative inzwischen von zahlreichen Sportorganisationen, Verbänden und prominenten Persönlichkeiten, die sich gemeinsam für einen offenen und vielfältigen Sport einsetzen.