Parkour im Verein: Neue Wege in der Kinder- und Jugendarbeit

09.09.2026 , Parkour

Springen, klettern, balancieren, Hindernisse überwinden und eigene Lösungen finden: Viele grundlegende Bewegungsformen des Parkour sind im Sport keineswegs neu. Neu ist vor allem die Art, wie sie miteinander verbunden und vermittelt werden. Genau darin liegt eine große Chance für die Kinder- und Jugendarbeit im Verein.

Parkour greift die natürliche Freude an Bewegung und Herausforderung auf und verpackt bekannte motorische Grundlagen in eine moderne und für viele junge Menschen attraktive Form. Dabei geht es nicht darum, möglichst spektakuläre Sprünge oder Tricks zu beherrschen. Vielmehr stehen ein kreativer Umgang mit der Umgebung, das individuelle Lösen von Bewegungsaufgaben und die schrittweise Entwicklung der eigenen Fähigkeiten im Mittelpunkt.

Neue Zielgruppen für den Verein erreichen

Für Sportvereine kann Parkour deshalb weit mehr sein als eine zusätzliche Sportart im Programm. Das Angebot kann Kinder und Jugendliche ansprechen, die sich von klassischen Sportangeboten bislang weniger angesprochen fühlen. Gleichzeitig lassen sich Elemente aus Turnen, Fitness, Bewegungsschulung und anderen Sportarten sinnvoll miteinander verbinden.

Damit eröffnet Parkour auch Möglichkeiten, bestehende Vereinsangebote weiterzuentwickeln und zeitgemäß zu präsentieren. Gerade in der Kinder- und Jugendarbeit kann dies ein Ansatz sein, um neue Mitglieder zu gewinnen und langfristig für Bewegung und Vereinssport zu begeistern.

Hinzu kommt: Parkour ist nicht zwingend an eine klassische Sporthalle gebunden. Schulhöfe, Sportplätze, öffentliche Bewegungsräume oder geeignete Outdoor-Flächen können – unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen – ebenfalls genutzt werden. Gerade dort, wo Hallenzeiten knapp sind, können sich dadurch zusätzliche Möglichkeiten für Vereinsangebote ergeben.

Auch Kooperationen zwischen Schule und Verein bieten weitere Einsatzfelder, um Kinder und Jugendliche mit niedrigschwelligen und attraktiven Bewegungsangeboten zu erreichen.

Trainer C Breitensport Parkour: Know-how für die Praxis

Damit Parkour sicher, altersgerecht und methodisch sinnvoll vermittelt werden kann, braucht es entsprechend qualifizierte Trainerinnen und Trainer. Genau hier setzt die Trainer-C-Ausbildung Breitensport Parkour des Bayerischen Turnverbandes an.

Die Ausbildung verbindet grundlegendes Wissen über Parkour mit vielen praktischen Anregungen für die Arbeit im Verein. Im Mittelpunkt stehen unter anderem methodische Vermittlungswege, der sichere Aufbau von Bewegungsaufgaben und Hindernissen sowie die Frage, wie unterschiedliche Leistungsstände berücksichtigt und abwechslungsreiche Trainingseinheiten gestaltet werden können.

Dabei soll Parkour nicht isoliert betrachtet werden. Vielmehr geht es darum, Trainerinnen und Trainern zusätzliche Ideen und Kompetenzen an die Hand zu geben, die sich auch in der allgemeinen Kinder- und Jugendarbeit einsetzen lassen.

Jetzt für das Aufbaumodul anmelden

Aktuell steht das nächste Aufbaumodul Trainer C Breitensport Parkour an. Wer Parkour im eigenen Verein etablieren, bestehende Angebote erweitern oder neue Impulse für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitnehmen möchte, hat hier die Gelegenheit, sich entsprechend weiter zu qualifizieren.

Der Meldeschluss ist bereits in drei Wochen. Mit deiner Anmeldung sicherst du dir nicht nur deinen Platz, sondern unterstützt auch die Durchführung des kommenden Aufbaumoduls.

Jetzt anmelden, Parkour-Kompetenz in den Verein bringen und neue Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche entwickeln!parkourparkourparkour

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