Erfolgreiches internationales Turnier beim Budapest Cup

30.04.2026 , Gerätturnen männlich olympisch

Am vergangenen Wochenende fand in Budapest der internationale Budapest Cup statt. Zahlreiche Turner aus ganz Europa nahmen an diesem hochkarätigen Wettkampf teil. Viele Teams waren mit Athleten aus Jugendnationalmannschaften besetzt, was das Niveau besonders anspruchsvoll machte.

Deutschland wurde durch das Turnteam Bayern sowie Turner aus Cottbus vertreten. Dabei konnten die bayerischen Athleten mit starken Leistungen überzeugen.

In der Altersklasse bis 14 Jahre zeigte Ayazdeniz Tikiz (Pfuhl, 10 Jahre) eine herausragende Leistung im Mehrkampf. Er belegte einen hervorragenden 5. Platz unter 34 Teilnehmern und wurde dafür vom Veranstalter mit einer Medaille und einem Geschenk ausgezeichnet. Zusätzlich qualifizierte er sich für die Gerätefinals am Sprung und am Barren.

Auch Philipp Dörner (Monheim) und Luis Bolsinger (Pfuhl) überzeugten in dieser Altersklasse. Sie belegten die Plätze 11 und 17. Besonders erfolgreich war Luis Bolsinger im Gerätefinale am Barren, wo er einen starken 5. Platz erreichte.

In der Altersklasse 15–16 Jahre präsentierten sich Makar Lypchsnskyi (Inningen) und Phinyo Brick (Pfuhl) ebenfalls sehr erfolgreich. Makar erreichte im Mehrkampf den 10. Platz und sicherte sich im Sprungfinale die Bronzemedaille. Phinyo belegte im Mehrkampf den 11. Platz und konnte im Finale am Seitpferd sogar die Goldmedaille gewinnen.

In der Altersklasse 17–18 Jahre ging mit Tom Meier ein weiterer Turner an den Start, der im Mehrkampf den 17. Platz belegte.

Auch im Mannschaftswettbewerb zeigte das Turnteam Bayern eine starke Leistung und qualifizierte sich für das Teamfinale der besten sechs Mannschaften. Dort traf das Team auf starke Konkurrenz aus Israel, Frankreich, Ungarn und der Türkei. Trotz eines engagierten Auftritts und großem Einsatz aller Turner reichte es am Ende nicht für einen Podestplatz.

Der Budapest Cup war insgesamt ein wertvoller Wettkampf, der den Turnern viele neue Erfahrungen und zusätzliche Motivation für kommende Herausforderungen gebracht hat.

Text- und Bildquelle: Rolandas Zaksauskas

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