EM-Auftritt der bayerischen Trampolin-Talente in Portugal
Bei der Europameisterschaft in Portimáo (Portugal) vom 8. bis 12. April 2026 waren fünf bayerische Athletinnen und Athleten vom DTB nominiert worden.
Am Großtrampolin konnte Bettina Wöll (Munich Airriders) erstmals in der U21 an den Start gehen. Nach einem guten 1. Durchgang musste sie beim zweiten Mal auf dem Gerät ihre Übung vorzeitig abbrechen.
Besonders groß war die bayerische Präsenz im Doppelminitrampolin (DMT). Unter der Leitung von Trainer Michael Dobert starteten bei den Senioren Philipp Kleidernigg und Moritz Braig (beide Munich Airriders) sowie Leonie Heuschmann (TV Burgkunstadt) für das Team aus Deutschland.
Kleidernigg im DMT-Einzelfinale
Als “sensationell” bezeichnete Olaf Schmidt den Finaleinzug von Philipp Kleidernigg im DMT-Einzel. Der 18-jährige rangierte im Halbfinale mit 27,70 Punkten auf dem vierten Platz. “Ich freue mich, dass unser Jüngster so gut Fuß gefasst hat”, kommentierte der deutsche Coach.
Moritz Braig (TSV Unterhaching) landete mit 26,900 Punkten auf Platz 25. Bei den Frauen beendete Leonie Heuschmann (TV Burgkunstadt) den Wettkampf auf Rang 18 mit 44,800 Punkten.
DMT-Frauen um einen Platz am Podest vorbei
Auch am Doppelminitrampolin reichte es für die DTB-Riegen nicht zu Edelmetall. Die Frauen belegten beim Triumph eines “neutralen” Teams den vierten Platz, wobei Anastasia Heinrich im Finale noch einen persönlichen Schwierigkeitsrekord verbuchte. Das Trio ergänzten Leonie Heuschmann und Imani Saprautzki.
Die Männer hatten Pech, denn Moritz Braig berührte als Erster gleich die Abdeckung, was einen Nuller-Durchgang bedeutete. “Damit waren sie schon aus dem Rennen”, sagte der verantwortliche Trainer Olaf Schmidt. Philipp Kleidernigg und Adrian Thomson zeigten dann zwar noch gute Sprünge. Doch mehr als Rang fünf war beim Sieg eines weiteren “neutralen” Teams nicht möglich.
Bericht: Bernd Meier
Bildquelle: Thomas Rösler